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Konzerte

  • 30
    Jun
    2019
    Kirche Münsingen - Bernstrasse 21a
    10:00
    24
    Aug
    2019
    Kirche Bern - Zeughausgasse 8
    16:00
    26
    Okt
    2019
    Aula Wahlacker Zollikofen - Walackerstrasse 56
    16:00

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Konzerte

der Pianist

Ein gutes Tier, ist das Klavier
W.B.’s Gedicht kannte ich auswendig, wohl bevor ich wusste, was es tatsächlich bedeutet und wieviel Wahrheit darin steckt.

Unzählige Male gab ich es wohl an Festen zum Besten; sehr zum Spass meiner Eltern. Aber ob es wirklich dieses Gedicht, das alte Harmonium im Keller, der knisternde Klang der Honky-Tonk-LP aus der Brockenstube, der mysteriöse Stapel Noten meiner klavierspienden Mutter, oder ob ich schlicht von der Blockflöte gelangweilt war, ist heute schwer mehr nachzuvollziehen. Vermutlich von allem ein Bisschen.

Fakt ist jedenfalls, dass ich irgendwann mitte der 90er-Jahre, mit etwas über 20 Jahren, noch ein Musikstudium begann, wo meine Kommilitonen das Ihrige gerade abschlossen. Retrospektiv gesehen war es durchaus kein Nachteil, dass ich mir bereits vor Studienbeginn ein beruflich solides Leben aufbauen konnte; für die grosse Karriere reichte es dann aber nicht mehr.

So habe ich also heute die Freiheit als Pianist, Kammermusiker, Liedbegleiter, Cembalist oder gelegentlich sogar als Organist tätig zu sein. Sie finden in Agenda bestimmt ein Konzert in der näheren Zukunft oder ein Musikstück oder Bild, das Ihnen gefällt. Eine Bio und Pressekritiken gibt es in der entsprechenden Kategorie.

der Dirigent

Mein ganzes Studium und den Lebensunterhalt verdiente ich mir von der ersten Stunde an mit Dirigeren.

Dirigenten waren vor allem bei Chören stets gefragt. Und so gelangte ich ungeplanter Weise zu einer Tätigkeit, die mich bis heute beschäftigt und fasziniert.

Im Laufe der Zeit dirigierte ich vom riesigen Orchesterapparat bis zum kleinen Ensemble wohl fast alles was singt und spielt: große, professionelle Sinfonieorchester über das Schülerorchester zum kleinen Barockensemble; vom hundertköpfigen Männerchor über den heterogenen Projektchor zum exotischen Polizeichor.

Längst professionalisiert durch Studien in Orchesterdirektion, Chorleitung und Gesang, blieb das Dirigieren doch eine Nebenbeschäftigung. Als ich mich dereinst nach einem Studienplatz für Chorleitung erkundigte wurde mir lediglich beschieden, als Dirigent benötige man eine „gewisse Größe“. Hierbei erschloss es sich mir nicht zweifelsfrei, ob von der körperlichen, oder von der Größe des Egos die Rede war. Obschon ich vom einen über deutlich mehr als vom anderen verfüge, ist es offensichtlich, dass sich gute Dirigenten vor allem durch anderen Fähigkeiten profilieren: eine klare verbale und nonverbale Sprache, soziale Kompetenz, eine traumwandlerische Sicherheit für Takt und Tempo und ein enormes Gehör.

Momentan als einziges Ensemble, leite ich seit 2011 die Kantorei Münsingen. Eine innovative, neugierige, leistungsstarke und fröhliche Gemeinschaft von Sängerinnen und Sängern, die, wie ich, sich dem Chorgesang mit Liebe verschrieben haben. Bietet sich die Gelegenheit übernehme ich Stellvertretungen oder Gastdirigate und singe oder spiele selber in Chören oder Orchestern mit.

der Klavierlehrer

Kinder zu unterrichten, ist das schönste was es gibt, denn sie kennen ihre Grenzen nicht.

Nebst dem Konzertdiplom verfüge ich auch über das Lehrdiplom für Klavier.

In dieser Funktion bin ich an den regionalen Musikschulen Zollikofen-Bremgarten BE, Derendingen SO und Gerlafingen SO tätig. Mit Freude und Großem Engagement unterrichte ich hier Jugendliche und Erwachsene, die die Liebe zum Klavier und das Interesse für Musik mit mir teilen.

Das ist auch die einzige Bedingung, die ich an meine Schülerinnen und Schüler stelle. Hingabe und Interesse sind viel wichtiger als jede Begabung. Diese wird landläufig sowieso überschätzt. In meinem Unterricht ist es mir ein zentrales Anliegen, Selbständigkeit zu vermitteln. Diese umfasst das sofortige Erlernen der Noten-, Takt- und Rhythmusnomenklatur. Sie bildet das Fundament für erfolgreichen Unterricht und selbständiges, nachhaltiges Lernen.

Viele meiner Schülerinnen und Schüler begleiten andere Instrumente, üben und spielen gemeinsam vier- bis achthändige am Klavier. Damit erreichen sie bereits im frühen Lernstadium ein höchstes Maß an Selbständigkeit.

Biographie

Andreas Meier-Oulevey
Pianist/Dirigent

Erster Klavierunterricht im Alter von 14 Jahren. Nach der Schulzeit Ausbildung zum Kaufmann. Während dieser Zeit Unterricht an der Musikschule Bern bei Helene Basler Wepfer. Anschliessend Eintritt in die Musikhochschule Bern in die Klavierklasse von Prof. Erika Radermacher (Lehrdiplom 2000 – Master MUSIC pedagogy/Konzertreife 2004 – Master MUSIC performance). Seine Lehrerwaren unter anderen Jörg Ewald Dähler (Liedbegleitung) und Dominique Roggen (Orchesterdirektion). In den Jahren 2005 bis 2010 folgte die Ausbildung zum Schulmusiker SekII.

Andreas Meier-Oulevey ist heute als Lehrer und freischaffender Musiker tätig. Hier gilt sein besonderes Interesse der Liedbegleitung. Wichtige Impulse erhielt er hier im Sommer 2010 als aktiver Teilnehmer beim Meisterkurs für Liedinterpretation „Kirchheimer Liedersommer“ mit Christoph Prégardien. Im Herbst 2007 erschien seine Einspielung von Schuberts Winterreise mit dem Tenor Christoph Metzger. Die Beschäftigung mit dem Klavierspiel zu vier Händen, bildet einen weiteren Schwerpunkt in seinem kammermusikalischen Schaffen. So hat er mit seinem langjährigen Duopartner, dem Schweizer Pianisten Simon Bucher, einen grossen Teil des Repertoires für zwei Klaviere und Klavier vierhändig erarbeitet. Als Pianist setzt sich Andreas Meier-Oulevey vor allem mit den Werken von Johann Sebastian Bach, Wolfang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven intensiv auseinander. In Erinnerung an seine Zeit als Musiker und Lehrer in Bolivien in den Jahren 2001 und 2002, flicht er immer wieder Kompositionen von südamerikanischen Komponisten wie Alberto Ginastera, Eduardo Caba, Simeón Roncal oder Alberto Villalpando in seine Programme ein.

Als Dirigent arbeitet er mit zahlreichen Chören und Orchestern zusammen. Vielbeachtet waren hier in jüngster Zeit seine Aufführungen von Morten Lauridens Lux aeterna in Gegenüberstellung mit Mozarts Requiem, oder das Stabat mater von Antonin Dvorak. Andreas Meier-Oulevey unterrichtet heute vollamtlich Klavier an den Musikschulen Derendingen/SO, Gerlafingen/SO und Zollikofen/BE.

Pressestimmen

Chor

„Meier setzte dabei in der Interpretation deutliche Akzente; weg von opemhafter, gekünstelter Dramatik und aggressiven Musikattacken, hin zu zielgerichtetem, transparentem Klang. (W. A. Mozart, Requiem) – Langenthaler Tagblatt
„Der Spiritus rector des wahrhaft sensationellen Ereignisses, der Dirigent Andreas Meier, hatten den gewaltigen Sonderapplaus wohl verdient.“ (A. Dvorak, Stabat Mater) – Jungfrau Zeitung
„Andreas Meier leuchtete die Dualität zwischen Ergriffenheit und klangprächtiger Aufwallung überzeugend aus und differenzierte prägnant in einer staunenswert konzertanten Geschlossenheit und Intonationsklarheit.“ (F.v.Suppé, Requiem) – Berner Zeitung
„Andreas Meier fordert und fördert.“ – Langenthaler Tagblatt
„Für die Interpretation des Lux Aeterna von Morten Lauridsen möchte ich ganz besonders danken. Es war wundervoll.“ – Stiftung für Chorgesang

Klavier

„Als sei ein ganzes Orchester in Andreas Meiers Händen versteckt, jagten seine Finger über die Tasten.“ – Berner Oberländer
„So sehr Andreas Meier jeden der vier Komponisten zu seiner Geltung kommen liess, bleibt doch zu vermuten, dass ihm Chopin am nächsten lag.“ – Berner Oberländer
„Das Spiel des Solisten überzeugte sowohl in der kultivierten Prägnanz wie in den virtuosen Lauf- und Trillerpassagen, die einen an Tschaikowsky gemahnenden Klangkosmos umfassten.“ – Berner Zeitung
„Die Chaconne aus der Partita No. II für Violine solo in der Bearbeitung für Klavier von Ferruccio Busoni, fand in Meiers Vortrag eine wuchtige Deutung.“ – Jungfrauzeitung
„Dabei gelang Andreas Meier musikalisch überzeugend, die Schnittstellen zu Klassik und Jazz immer wieder aufscheinen zu lassen.“ – Langenthaler Tagblatt
„Andreas Meier entfachte mit pianistischem Feuerwerk allerhand Emotionen und Illusionen.“ – Berner Zeitung
„Mit den Danzas Argentinas von Alberto Ginastera beschloss Andreas Meier das pianistische Feuerwerk.“ – Langenthaler Tagblatt
„Il dialogue réellement avec la voix, en osmose avec le texte […] Son phrasé est exemplaire, l’emploi parcimonieux de la pédale […]“ – Schweizer Musikzeitung

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